Annegret Dörr


Geboren wurde ich 1962 im Saarland, ich bin verheiratet und Mutter eines Sohnes. Seit Ende der achtziger Jahre lebe ich in Köln, seit 1999 im Süden von Köln, wo sich auch meine Praxis befindet. Bevor ich 2004 beim Gesundheitsamt Köln die Prüfung zur Heilpraktikerin („Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“) ablegte, hatte ich über lange Jahre als Modellbauerin für Architekturmodelle meine eigene Werkstatt geführt.

Wie bei vielen „Spätberufenen“ im Bereich der Heilkunde lag die Motivation in meinem eigenen Weg zu mehr Gesundheit und in dem Bedürfnis, zu verstehen, was der Körper macht. Im Jahr 2007 habe ich die Prüfung zur Ortho-Bionomy®-Practitionerin abgelegt. Bereits 2006 bin ich der Deutschen Gesellschaft für Orthobionomie e.V. beigetreten und leite seit 2022 als Ehrenamt deren Vorstand. Ich nehme regelmäßig – weit über dem gesetzlich vorgeschriebenen Maß – an Fortbildungen teil.

Doch in erster Linie bin ich ein Mensch mit Freude am Kontakt zu anderen Menschen, mit der Fähigkeit zu Mitgefühl ohne Mitleid und einer starken Wahrnehmungsfähigkeit. Ich habe die Methode der Ortho-Bionomy® gewählt, da sie meinem Drang nach Kreativität und Freiheit sehr entgegenkommt. In der Ortho-Bionomy® geht es um die Bewegung in die freie Richtung. Jeder Mensch, jedes Gelenk und jeder Knochen ist einmalig. Jeder Kontakt zu einem Menschen ist für mich wie eine Begegnung mit einem besonderen Universum.

Kontakt ist für mich auch das „Zauberwort“ in der Behandlung. Viele Menschen kommen zu mir wegen Schmerzen, die den Körperkontakt stören. In solchen schmerzhaften Zuständen geht der Kontakt zum eigenen Körper verloren oder wird zumindest getrübt. Die Wiederherstellung dieses Kontaktes sehe ich als Chance, dass sich damit Beschwerden positiv verändern können. Die Signale des Körpers und die Schätze an Informationen, die er bereithält, scheinen grenzenlos. Es ist gar nicht so schwierig, seine Signale zu verstehen, wenn man bereit ist, zuzuhören.